Verleihflotte kalkulieren: Was kostet eine Skiverleih-Ausstattung?
Stand: September 2026
Wie viele Ski, Snowboards, Boots und Helme braucht eine Verleihstation – und welcher Netto-Objektwert entsteht daraus? Dieser Ratgeber rechnet drei typische Flottengrößen durch und zeigt, wie sich die Investition über eine Saison einordnen lässt.
Die kurze Antwort
- Eine kleine Verleihflotte mit 50 Einheiten liegt bei rund 24.140 € netto, 100 Einheiten bei rund 49.730 € netto, 250 Einheiten bei rund 124.180 € netto.
- Grundlage: 420 € pro Paar Ski, 299 € pro Board, 129 € pro Paar Snowboard-Boots, 149 € pro Bindung, Helme ab 29 € – jeweils netto und im Durchschnitt.
- Finanzierung ist ab 5.000 € Netto-Objektwert möglich: Deutschland Mietkauf, Schweiz Leasing, Österreich beides, Laufzeiten von 6 bis 60 Monaten.
Wie viele Einheiten braucht eine Verleihstation?
Als Einheit zählen wir ein Paar Ski oder ein Snowboard. Die Zahl richtet sich nach Betten, Tageskarten oder Kursplätzen im Einzugsgebiet und nach der Spitzenwoche, nicht nach dem Saisondurchschnitt – wer in den Ferienwochen ausverkauft ist, verliert den Umsatz genau dann, wenn die Tagespreise am höchsten sind.
- Hotel oder Resort: grob eine Einheit je 4 bis 6 Betten, wenn Verleih aktiv beworben wird
- Skischule: eine Einheit je Kursplatz in der Spitzenwoche plus Reserve für Defekte
- Verleihstation: Einheiten nach Spitzenauslastung, nicht nach Jahresmittel
- Reserve: 5 bis 10 % zusätzliche Einheiten für Reparatur- und Ausfallzeiten
Ski- und Snowboard-Anteil richtig mischen
In den meisten DACH-Betrieben liegt der Ski-Anteil deutlich vorn. Ein Verhältnis von etwa 60 % Ski zu 40 % Snowboard deckt gemischte Gästegruppen gut ab; in Freestyle- und Parkregionen verschiebt sich das zugunsten der Boards. Snowboards brauchen zusätzlich Boots und Bindungen, Ski dagegen nicht in gleichem Umfang – das verändert den Objektwert pro Einheit spürbar.
Was die Flotte über die Finanzierung kostet
Die Monatsrate hängt von Laufzeit, Sonderzahlung, Bonität und Modell ab. Faustregel für die Planung: Je länger die Laufzeit, desto niedriger die Rate und desto stärker wird die Saisonkasse entlastet. Ihre konkrete Rate erzeugen Sie im Kalkulator und drucken sie als unverbindliches Angebot aus.
- Mindest-Objektwert: 5.000 € netto
- Laufzeiten: 6, 12, 24, 36, 48 oder 60 Monate
- Sonderzahlung wahlweise in Euro oder Prozent
- REGENIX Care wahlweise mitfinanziert (Kauf: einmalig je Einheit, Leasing: monatlicher Aufschlag)
Wann die Flotte bestellt werden sollte
Produktion, individuelle Topsheets und Auslieferung brauchen Vorlauf. Wer die Flotte im Frühjahr oder Sommer plant, hat vor Saisonstart Zeit für Musterfreigabe, Seriennummern-Erfassung und Einlagerung. Nachlieferungen während der Saison sind möglich, laufen aber über die dann verfügbaren Bestände.
Drei Flottengrößen im Vergleich
Alle Werte sind netto und unverbindliche Durchschnittswerte auf Basis unserer B2B-Preise. Die Zusammensetzung ist ein Planungsbeispiel und lässt sich frei ändern.
- 50 Einheiten · 30 Paar Ski, 20 Boards, 20 Boots, 20 Bindungen
- 24.140 €
- 100 Einheiten · 60 Paar Ski, 40 Boards, 40 Boots, 40 Bindungen, 50 Helme
- 49.730 €
- 250 Einheiten · 150 Paar Ski, 100 Boards, 100 Boots, 100 Bindungen, 120 Helme
- 124.180 €
- Preis je Paar Ski / je Board
- 420 € / 299 €
- Boots je Paar / Bindung je Stück / Helm ab
- 129 € / 149 € / 29 €
Mindest-Objektwert für Finanzierung: 5.000 € netto. Ihre Monatsrate für 6 bis 60 Monate berechnen Sie direkt im Kalkulator.
Amortisation pro Saison – so lässt sie sich überschlagen
Die folgende Rechnung ist ein reines Rechenbeispiel mit frei gewählten Annahmen, keine Umsatzzusage. Setzen Sie Ihre eigenen Tagespreise, Verleihtage und Auslastungen ein.
- Netto-Objektwert (100 Einheiten)
- 49.730 €
- Angenommener Tagespreis je Einheit
- 25 €
- Angenommene Verleihtage je Saison
- 100 Tage
- Angenommene durchschnittliche Auslastung
- 60 %
- Rechnerischer Saisonumsatz (100 × 25 € × 100 × 60 %)
- 150.000 €
